Presse | Schule

Neue Laborausstattung für mehr Experimente im Unterricht 

12.03.2024

Ostfildern, 06. März 2024. Wie werden Eisenbahnschienen schnell verlegt? Wie funktioniert das Schweißen bei hohen Temperaturen? Die Schülerinnen und Schüler am Heinrich-Heine-Gymnasium können zukünftig naturwissenschaftliche Fragen ganz praktisch beantworten, denn an ihrer Schule wird neue Laborausstattung angeschafft. Die Versuchseinheiten zum Thermitverfahren werden mit 2.498 Euro vom Fonds der Chemischen Industrie (FCI) finanziert. Mit der Förderung werden außerdem Waagen und Magnetrührgeräte angeschafft. 

Der Fonds fördert Experimente im Unterricht, denn sie helfen, Lerninhalte leichter zu verstehen und besser zu erinnern. Fachlehrer Gabriel Hieber und Schulleiterin Judit Vamosi nahmen bei der symbolischen Übergabe symbolisch den „Chemie-Förderkolben“ entgegen. Ihn übergab Tobias Pacher, bei den Verbänden der Chemie- und Pharmaindustrie Baden-Württemberg – Chemie.BW – zuständig für den „Dialog Schule - Chemie“.

Tobias Pacher sieht die Unterstützung am Heinrich-Heine-Gymnasium durch den Fonds am richtigen Platz: „Schüler probieren im Unterricht gerne das Gelernte selbst aus – und gehen ihnen so auf den Grund. Wir als Chemiebranche unterstützen das praxisorientierte Arbeiten, weil die Unternehmen auf gut ausgebildete Fachkräfte angewiesen sind. Dabei ist die richtige Ausstattung an den Schulen wichtig“, erklärt er. Pacher empfiehlt jedem Fachlehrer, einen Antrag auf Unterstützung durch den Fonds zu stellen: „Es lohnt sich!“.

Der FCI hat das Heinrich-Heine-Gymnasium auch in den vergangenen Jahren unterstützt. Insgesamt wurden dort bis jetzt 4.998 Euro in den naturwissenschaftlichen Unterricht investiert. Allgemeinbildende Schulen mit dem Fach Chemie können einen Antrag an den Fonds stellen und alle zwei Jahre bis zu 2.500 Euro erhalten. Der FCI übernimmt dann beispielsweise Kosten für Geräte, Chemikalien, Fachliteratur, Software oder auch Molekülbaumodelle.